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Wie bereite ich einen Stationenzirkel vor?

Beim Stationenzirkel oder Stationenlauf sind die Schüler aktiv beschäftigt. Sie durchlaufen mehrere Stationen, d.h. es liegt eine sehr temporeiche Arbeitsweise vor. Man kann neue Lerninhalte erarbeiten lassen oder den Zirkel zur Wiederholung und Festigung/Sicherung heranziehen. In der Regel gibt es mehrere Methodenboxen und Arbeitsaufträge an jeder Station, die sorgfältig vorbereitet werden müssen (Gruppenarbeit). Das Durchlaufen des Zirkels kann sich auf mehrere Unterrichtsstunden erstrecken. Die Organisation verläuft folgendermaßen:

  1. Die unterschiedlichen Stationen werden kreisförmig im Klassenzimmer verteilt. Je nach Gruppengröße sollten Tische zu einem gemeinsamen Arbeiten zusammengestellt werden. Für 4er-Gruppen eignet es sich z.B. zwei Tische gegeneinander zustellen. So sollten die Schüler genug Platz haben.
  2. Die Lehrerin kann die Arbeitsmaterialien und evtl. Präsentationsmaterialien auf den Tischen verteilen oder lässt die ersten Gruppen die Utensilien abholen.
  3. Die Lehrerin verteilt die Nummern der Stationen und teilt sie den Schülern mit.
  4. Man teilt die Klasse in Gruppen ein. Dies kann geschehen, indem man die Schüler Karten mit unterschiedlichen Farben ziehen lässt oder die Kinder durchzählen lässt, wobei gleich Nummern zusammengehören.
  5. Die Schüler finden sich an der entsprechenden Station zusammen. Gruppe 1 geht zu Station 1, usw.
  6. Es wird der Zeitrahmen für eine Station vorgegeben und am besten an der Tafel notiert (evtl. muss nicht die ganze Station in der vorgegebenen Zeit erledigt werden).
  7. Es muss ein für alle Schüler erkenntliches Signal zum Start der Gruppenarbeit gegeben werden (Klingel, Pfeife,Knall, Licht).
  8. Nach Ablauf der Zeit ertönt erneut das Signal und die Schüler erhalten 1-2 Minuten, um die Lösungen umzudrehen und ihre Arbeit damit zu korrigieren.
  9. Die nächste Station erfolgt …
  10. Am Ende bringt die letzte Gruppe die Arbeitsmaterialien zur Lehrerin und das Klassenzimmer wird wieder umgestellt.

Hinweise:

  • Die Zeitspanne darf nicht zu lang bemessen sein. So entsteht zu viel Freiraum und die Schüler sind evtl. gelangweilt und es entstehen Unruhen.
  • Falls die Schüler sich selbst ihre Gruppe wählen, besteht das Risiko, dass die Schüler nur schwätzen und weniger arbeiten.

Wenn du die eben beschriebenen Aspekte berücksichtigst und umsetzt, steht einem gelungenen Stationenzirkel nichts mehr im Wege.

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